Düsseldorf, 24. Oktober 2024. – Dass der 1. KI-Summit in Düsseldorf gleichzeitig zum Digital-Gipfel der Bundesregierung stattfand, war (k)ein Zufall. Zwar sei die terminliche Überschneidung nicht geplant gewesen, erklärt Bernhard Schindler, Chairman des Veranstalters THE GROW, aber dass das Thema KI das entscheidende Zukunftsthema der deutschen Wirtschaft sei, habe wohl auch die Bundesregierung anscheinend erkannt.
Und so wurde der erste THE GROW KI-Summit auch mit einem Grußwort von Digitalminister Dr. Volker Wissing eröffnet, wenn auch nur per Videobotschaft. Schließlich war der Minister ja auf seinem eigenen Gipfel gebunden. Rund 300 Unternehmer, Manager, Experten und Wissenschaftler folgten der Einladung Schindlers zum KI-Summit nach Düsseldorf und machten, so das Fazit des Veranstalters, die Tagung zum „vollen Erfolg“.

„Wir haben handfeste Ergebnisse erzielt. Es wurden große Deals namhafter Unternehmen geschlossen, Es wurden zahlreiche Innovationen präsentiert. Und wir haben den Mittelstand mit wertvollen Erkenntnissen informiert und sensibilisiert“, resümiert Bernhard Schindler. Ehrengäste und Keynote-Speaker des KI-Summit waren unter anderem der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Prof. Dr. Maximilian Lude, der KI-Pionier Dr. Jens-Uwe Meyer, der Mathematik-Influencer Daniel Jung sowie der Ausnahme-Unternehmer und Vortragsredner Andreas Buhr. Zudem haben mehrere Dutzend Unternehmer in Panels, Foren und Interviews aus ihrer Praxis berichtet und gute sowie auch negative Erfahrungen geschildert. „Es war ein Tag voller Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Begeisterung für Neues“, erklären die Veranstalter von THE GROW.
„Uber yourself or you will be kodakted”
So präsentierte Prof. Maximilian Lude in seiner aufsehenerregenden Keynote eine Vorstufe zum Gedankenlesen mittels KI. Und dennoch ist er überzeugt, dass KI die Gesellschaft menschlicher machen werde, weil die Menschheit von lästigen Aufgaben befreit und das Menschliche gerade durch die Künstliche Intelligenz mehr wertgeschätzt werden wird. Bezogen auf die Wirtschaft sagte Lude: „Die alten Zeiten sind vorbei. In Zukunft brauchen wir mehr Unternehmertun, mehr unternehmerisches Denken und weniger Management.“ Es brauche Mutige, keine Verwalter. „Uber yourself or you will be kodakted“, rief er den Teilnehmern zu.
Ein bisschen Verbessern reicht nicht
„Das, was uns mal stark gemacht hat, zählt heute nicht mehr so viel“, analysiert der Unternehmer und Innovator Dr. Jens-Uwe Meyer. Es brauche in Sachen IT und KI keine kleinen Verbesserungen im homöopathischen Bereich, sondern echte disruptive Lösungen. „Für sieben Prozent mehr Effizienz, lohnt es sich nicht, in allen Bereichen eines Unternehmens umzudenken. Aber für ein komplett neues, datengetriebenes und automatisiertes Geschäftsmodell schon. Wir müssen weg vom Klein-klein.“ Geschäftsmodelle, die auf KI basieren, müssen die großen und tatsächlichen Probleme lösen.
Wir werden menschlicher
Auch die Frage, was neue Technologien und KI mit den Mitarbeitern machen, wurde im Rahmen des KI-Summit diskutiert. „Diejenigen, die sich verändern wollen, werden bleiben und erfüllendere, sinnvollere Arbeiten erledigen als bisher. Aber diejenigen, die sich nicht verändern wollen, werden gegangen werden“, so das Fazit. Jeder habe alle Chancen – die Menschen, die Unternehmen und die Gesellschaft.
„Menschen haben eine bessere Optimierungskompetenz als eine Erschaffenskompetenz“, meint auch Andreas Buhr. Diesem menschlichen Wesen komme KI durchaus entgegen, insbesondere die generative KI. In Bezug auf spezialisierte und klar positionierte Unternehmen sagte Buhr: „Wenn Du weißt, was Du tust, kannst Du tun, was Du willst.“
KI und Nachhaltigkeit
Um Menschlichkeit geht es auch, wenn sich Unternehmen nachhaltig aufstellen wollen oder gar müssen. „ESG und die SDG-Standards der Vereinten Nationen sind kein Luxus und gewinnen gerade in einer digitalen Welt an Bedeutung“, ist die Unternehmerin und Co-Veranstalterin Nicole Wiegand überzeugt. Ihr Unternehmen hat eine auch auf KI basierende Methode entwickelt, um Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit systematisch zu entwickeln und zu zertifizieren. Sie ist mit ihrem „Future Proof Green Business-Standard“ einmalig im deutschsprachigen Raum und wirbt nicht nur im Rahmen des KI-Summit für eine grüne und gemeinwohlorientierte, zugleich aber technologieoffene Wirtschaft.
Politik muss endlich gestalten
Wolfgang Bosbach ordnete die Kongressergebnisse politisch ein. „Deutschland nutzt seine Möglichkeiten nicht“, moniert der CDU-Politiker. Das liege aber nicht an den Menschen, sondern an den politischen Rahmenbedingungen. Hier müsse auch der parallel in Frankfurt tagende Digital-Gipfel der Bundesregierung liefern. Die Politik müsse ihre Hausaufgaben machen.
Bildung als Schlüssel
Wolfgang Bosbach ist auch Schirmherr des neuen GROW Bachelor, dessen Inhalte ebenfalls im Rahmen des KI-Summit vorgestellt wurden, sowie der Kooperation von THE GROW mit der INU – Innovative University. „Wir haben nicht nur einen Studiengang geschaffen, sondern mit dem sogenannten KI-Führerschein auch die Grundlagen gelegt, den deutschen Mittelstand und dessen Beschäftigte an und mit KI wachsen zu lassen und die aktuellen Herausforderungen zu bestehen“, erklärt Nicole Wiegand, die auch an diesem Projekt maßgeblich beteiligt ist. „Das Fundament für gesellschaftliches und unternehmerisches Wachstum ist Bildung. Ohne Bildung gibt es keinen digitalen Fortschritt, nur Stillstand“, ist sie überzeugt.
Insgesamt habe der KI Summit einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs geleistet. Das sahen alle der rund 300 Teilnehmer so. Auch im kommenden Jahr wird es einen THE GROW-Summit geben. „Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, an gesellschaftlichen Debatten teilzunehmen, diese zu gestalten und zu treiben sowie den Standort Deutschland zu fördern“, erklärt Bernhard Schindler abschließend.
Weitere Informationen über THE GROW, den KI-Summit und weitere Veranstaltungen und Formate gibt es unter https://the-grow.de.
Hintergrund
THE GROW gehören mehr als 900 Unternehmer an, darunter viele internationale Player, die sich in regionalen Chaptern vernetzen. Chapter gibt es in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, aber auch in Südtirol sowie in Dubai. THE GROW versteht sich als Ökosystem für den europäischen Mittelstand. THE GROW gibt ein eigenes Magazin heraus, veranstaltet rund 200 Events pro Jahr und erreicht mit der THE GROW App und THE GROW TV ein Millionenpublikum. Zudem verbindet THE GROW die Innovationskraft von Start-ups mit der Erfahrung und Finanzkraft etablierter Mittelständler. Zudem wird mit dem THE GROW Bachelor sowie der hochschulzertifizierten THE GROW Akademie mit den Schwerpunkten SDG/ESG, Brand & Marketing, New Sale, Network und Intrapreneurship ein regelmäßiger Know-how-Transfer zwischen der Forschung und der Unternehmerschaft sowie zwischen den Mitgliedsunternehmen gewährleistet. Erfinder und CEO des THE GROW Ökosystems ist der Investor, Unternehmer und Buchautor Bernhard Schindler.
Weitere Informationen gibt es unter https://the-grow.de.
In Ewigkeit Amen!
Von dunklen Holzvertäfelungen zu verschlafenen Innovationen und Konzernbürokratismus – der Mittelstand auf dem Weg in den Sarg?
Zeit für ein radikales Umdenken!
Früher waren es die exklusiven, dunklen holzvertäfelten heiligen Räume, in denen sich die Unternehmenslenker der Region trafen. Hier meine ich keine Kirchen! Da wurde in den Unternehmervereinen diskutiert, politisiert – aber eines war fast schon heilig: Umsatz generieren, Umsatz überhaupt ansprechen! Verboten! Doch, halt, wenn Provisionen generiert werden für den Vereinsvorstand dann gab es auch Umsatz und Verbindungen.
Das war die alte Welt, die alte Garde, die das "Rückgrat" unserer Wirtschaft bildete.
Doch heute sind es genau diese Unternehmen, die den Weckruf der Zeit nicht hören woll(t)en! Innovation? Transformation? Digitalisierung? Bürokratismus? Verschlafen!
Wir erleben eine massive Krise wie aktuell bei VW, die nicht nur dem Mittelstand, den KMUs, sondern auch die sogenannten jungen Unternehmerclubs trifft. Diese sind, wenn sie sich nicht klar und stark positionieren, genauso zum Scheitern verurteilt. Denn ohne echte Innovation, ohne klare Zukunftsvision wird auch ihr Glanz schnell verblassen.
Das Schlimmste daran? Startups – die eigentlichen Treiber von Innovation – Sie werden ignoriert und systematisch ausgeblendet!
Die Lage ist katastrophal, wie ich finde!
Wir reden ständig darüber, dass wir Innovation wollen, dass wir agiler, schneller, moderner werden müssen – doch in der Realität bleiben junge, hungrige Startups außen vor. Anders in China, USA, bei den Autobauern, die von den VW Vorständen genannt wurden!
Warum? Weil man sie in den traditionellen Strukturen nicht versteht, nicht ernst nimmt, und vor allem: nicht unterstützt!
Es braucht ein sofortiges Umdenken, ein radikales Neuausrichten:
🔥 Startups brauchen eine Heimat!
🔥 Startups brauchen eine Bühne!
🔥 Startups brauchen Chancen – echte Chancen!
Ja, klar, nicht jedes Startup wird es schaffen. Das gehört zum Spiel. Aber anstatt sie monatelang in der Luft hängen zu lassen, Entscheidungen hinauszuzögern (wobei dies auch im Mittelstand gang und gebe geworden ist) oder sie gar komplett zu ignorieren, müssen wir ihnen endlich eine Plattform geben!
Safe: Ohne StartUps, ohne starke Netzwerke, keine Zukunft für den Mittelstand!
und... der alte Clubgeist, das Netzwerken ohne Ergebnis, das Schulterklopfen ohne Vision – auch das hat ausgedient.
Die Zukunft gehört denjenigen, die bereit sind, frisches Denken zuzulassen, echte Kollaborationen, sowie denen, die Risikobereitschaft fördern!
Um(l)enken! JETZT ist die Zeit für den Wandel.
Es braucht MUT – Mut, neue Wege zu gehen, wir müssen Startups integrieren, wir brauchen dringend weniger Bürokratismus, wie wir am Beispiel VW sehen, wir brauchen keine alten Vereine zum Schenkel klopfen, wir brauchen Zusammenhalt und ein starkes Netzwerk & endlich wieder eine stabile Politik mit Wirtschaftserfahrung! Amen!
Schluss mit der Kleinstadt-Mentalität!
Ausbildungsberufe sind keine zweite Wahl – sie sind der Motor unserer Wirtschaft!
Junge Talente in Handwerk und Technik sind die Pioniere von morgen! Sie bringen Innovation, Kreativität und echte Handwerkskunst in unsere Gesellschaft. Das sind die Leute, die nicht nur Jobs schaffen, sondern auch unsere Welt gestalten! Und ja, auch in Notlagen 24/7 sind sie für uns da.
Wir sollten Vorurteile gegen Ausbildungsberufe über Bord werfen und die großartigen Möglichkeiten, die sie bieten, in den Fokus rücken! Sie sind die Nachfolger die so dringend benötigt werden im Handwerk!
Und mit Verlaub, vergessen wir mal die nächste Generation Arbeitnehmer in den Arztpraxen, Pflegeheimen und Kliniken nicht! So schnell wird „Schorschi“ der Roboter Windeln nicht wechseln und Spritzen stechen!
Wir brauchen mehr Anerkennung und Unterstützung für unsere Auszubildenden! Sie sind die Zukunft – und sie verdienen es, gefeiert zu werden!
Warum ich das schreibe: weil beim Handwerkstag an der Berufsschule teilweise die 2. oder 3. Klasse in einem Berufszweig nicht mehr besetzt ist! Früher als Ich Einzelhandelskaufmann gelernt hatte, hatten wir 4 Paralellklassen, heute eine bzw. bei den Elektrikern erschütternd, ebenso nur noch eine mit 19 Schülern! Waren diese früher 3-5 Klassen!
Aufwachen alle zusammen! Fakten auf der Hand: mehr verdienen, gestalten, selbst z.b. Übernahme eines Betriebes!
Weniger Hürden und vor allem ein gesundes Werteverständnis, muss ja nicht jeder Investmentbanker werden!


